Wolfgang Hollegha

Wolfgang Hollegha


wurde 1929 in Klagenfurt geboren. 1947-54 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrovsky und Herbert Boeckl.

1956 mit A. Rainer, J. Mikl und M. Prachensky Mitbegründer der „Malergruppe St. Stephan" in Wien. Nach einer kurzen "phantastischen" Phase, fand er zu einer, allein auf Farbflecken aufgebauten Malerei. 1964 Beteiligung an der Documenta 3 in Kassel.

Seit 1962 lebt und arbeitet Hollegha am Rechberg bei Semriach (Steiermark), wo er ein 14 Meter hohes Atelier aus Holz nach seinen Plänen bauen ließ.

1972-97 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zusammen mit seinen Malerkollegen aus der Pionierzeit der Galerie nächst St. Stephan - Rainer, Mikl und Prachensky - gehört Hollegha zu den führenden Vertretern der abstrakten Malerei („Informel“) in Österreich.

Seine großzügigen Farbkompositionen haben, wie bei Boeckl, auch in der Abstraktion einen Bezug zu realen Objekten oder Landschaften.