Switbert Lobisser

Switbert Lobisser


(Tiffen bei Villach 1878 - 1943 Klagenfurt) besuchte das bischöfliche Knabenseminar in Klagenfurt und trat 1899 in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ein. Nach zweijährigem Studienaufenthalt in Rom folgte Priesterweihe in St. Paul, dann 1904-1908 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

1910 bis 1932 Zeichenlehrer im Stiftsgymnasium St. Paul. Nach der Familiengründung 1932 wieder in den Laienstand entlassen.

Aufträge für Fresken in öffentlichen Gebäuden und privaten Räumen, Begeisterung für den Holzschnitt nach Vorbildern aus der Kunstgeschichte, was, vor allem in Form von Gebrauchsgraphik, zu seiner Haupttätigkeit wird.

In den 30er Jahren und danach der Inbegriff des Kärntner „Heimatmalers“, beliebt sowohl beim Bürgertum, als auch im einfachen Volk. Seine Begeisterung für die deutschnationale Ideologie in den 30er und 40er Jahren wiegt schwer an seinem künstlerischen Erbe.

Seine außergewöhnliche Begabung für die Kunstform des Holzschnitts sichert ihm trotzdem einen hohen Rang in der österreichischen und besonders in der Kärntner Kunstgeschichte.