Karl Truppe

Karl Truppe


(Radsberg b. Klagenfurt 1887-1959 Viktring b. Klagenfurt)

Nach der Matura 1905 Akademie für bildende Kunst in Wien bei Griepenkerl und Delug. Den Ersten Weltkrieg verbringt er als Kriegsmaler hauptsächlich an der Südfront. 1918 lässt sich Truppe in Brünn nieder, wo er als künstlerischer Leiter der „Gesellschaft der Kunstfreunde“ tätig ist. 1938 wird er Professor an der Kunstakademie in Dresden.

Er erwirbt in Viktring das Haus vom Maler Anton Gregoritsch, wo er sich anschließend jeden Sommer aufhält. 1945 wird das zu seinem Hauptwohnsitz, er  führt dort bis 1957 eine Mal- und Zeichenschule. Zahlreiche Reisen in Europa und in Übersee.

In den späten 30er und frühen 40er Jahren Teilnahme an mehreren Ausstellungen, die zu repräsentativen und propagandistischen Zwecken des damaligen Regimes veranstaltet wurden. In den frühen Jahren durchhaus noch dem Landschaftsimpressionismus der Viktringer Schule verpflichtet, später nur noch formaler Perfektionismus, abseits von allen modernen Strömungen der Zeit.

Als Meister des Genres und besonders des Stilllebens erreicht er große Annerkennung und gilt in Kärnten heute noch als Hauptvertreter der traditionellen Malerei.