Josef Willroider

Josef Willroider


wurde 1838 in Villach geboren, erlernte das Tischlerhandwerk in der Werkstatt seines Vaters und nahm Zeichenunterricht bei den Villacher Landschaftsmalern Canciani und Rumpold. Er ging schon früh nach München (1860) um sich weiter zu bilden und dann nach Düsseldorf (1866-1889).

Danach, bis zu seinem Tod 1915, wieder in München. Er lebte und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Ludwig und ließ sich von ihm auch künstlerisch beeinflussen. Für beide galt, neben der Münchner Schule des Landschaftsimpressionismus, die französische Schule von Barbizon als jene Quelle, aus der sie ihre wichtigsten künstlerische Impulse bezogen haben.

Seine Naturstudien „nahmen in ihrer skizzenhaften Leichtigkeit manche Praktiken des reifen Impressionismus voraus“ (Otto Demus).

Bevorzugter Aufenthalt der beiden Brüder war Bernried am Starnberger See, in den Sommermonaten auch Viktring bei Klagenfurt, womit sie ständigen Kontakt zu ihrer Kärntner Heimat behielten.

Josef Willroider vermachte testamentarisch den ganzen künstlerischen Nachlass seiner Geburtsstadt Villach.