Herbert Breiter

Herbert Breiter


Landeshut / Schlesien 1927 - 1999 Salzburg

Nachdem ein Kunststudium in Dresden durch den Krieg verhindert wurde, Anmeldung 1946 für die Kunstgewerbeschule in Salzburg. Statt dem Studium beginnt er als Autodidakt zu malen und verdient nebenbei Geld mit Kunstgewerbearbeiten. Er wird Schüler von Max Peiffer-Watenphul, der ebenfalls in Salzburg seine neue Heimat gefunden hat. Breiter lernt durch ihn andere Maler und Bildhauer kennen u.a. Agnes Muthspiel, die seine erste Lebensgefährtin wird.

Beginn einer intensiven Ausstellungstätigkeit, daneben wichtige Bekanntschaften mit dem Komponisten Gottfried von Einem und dem Bühnenbildner Caspar Nehrer. Mehrere Reisen nach Italien, vor allem in die Toskana und auf die Insel Ponza.

1951 Gründungmitglied der „Salzburger Gruppe“, 1952 Kontakt zum Kreis um Hans Weigel in Wien, 1965 Werkverzeichnis der Druckgraphik, mit dem er einem größerem Interessentenkreis bekannt wurde. Ab 1975 fast jährlich stattfindende Reisen mit seiner Frau Burgi (geb. Lobisser) nach Italien, Südsteiermark und auf die Halbinsel Mani in Griechenland. Die südliche Landschaft - das Meer, die Dörfer, Olivenhaine, Weinberge (auch die südsteirischen) - ist das Hauptmotiv in der Kunst von Herbert Breiter.

Er sah seine Aufgabe als Künstler darin, diese besonderen Momente in der Natur und ihre Schönheit dem Betrachter für die Dauer  näher zu bringen.