*1953 in Grades/Kärnten

Schon früh verkehrt er im nahen Maria Saal am „Tonhof“ der Familie Lampersberg wo Tomaschütz Maler, Komponisten, Musiker und Dichter trifft wie z.B. H.C. Artmann.
1969 Beginn des Studiums am Kärntner Landeskonservatorium – Fach Klavier.
Die Chance in der Malerei neue Akzente zu setzen ergibt sich 1974 als er die Aufnahmeprüfung an die Akademie der bildenden Künste besteht und in die Klasse von Prof. Hollegha aufgenommen wird.

Längst gehört der in St. Veit lebende Künstler zu den interessantesten Persönlichkeiten der Kärntner Kunst-Szene. In seinen Bildern findet das Weltbild des Absurden neben einem abgründigen Humor seinen Platz.

Es sind fremdartige Beobachtungen oder auch Beobachtungen des Fremdartigen, die Thomaschütz anstellt. Er führt uns in eine Welt des Surrealen, in der wir unsere so genannte Wirklichkeit wieder erkennen können. Der Maler erzählt Geschichten, die unter die Haut gehen. Wir nähern uns bei der Betrachtung den Tiefen unseres Unterbewusstseins und werden durch den Humor mit ihnen versöhnt.

Ein dünner Mann steht oft im Mittelpunkt der Betrachtungen. Thomaschütz meint sich selbst, und doch kann sich jeder Beobachter in dieser Figur, ihrer Verlorenheit im Raum, ihrer Isolation gegenüber den anderen Menschen, wiederfinden. Eine große schöne Frau betrachtet kleine Männer in Ausstellungsvitrinen. Das Auslaufmodell Macho als Museumsobjekt?  Versteinerte Hierarchien, die sich in kirchlichen Würdenträgern offenbaren, oder die Portraits der Familie Nordberg, immer lädt Gerald Thomaschütz ein, seinen Erzählungen und Beobachtungen zu folgen und sich eigene Geschichten auszudenken.

Werke

  • Abgang
  • Beschreibung:

    Jahr: 2013
    Öl auf Leinwand
    Maße: 120 x 170 cm
    rückseitig signiert und datiert

  • Das Duell
  • Beschreibung:

    Jahr: 2013
    Öl auf Leinwand
    Maße: 50 x 70 cm

  • Die Scherflein ins Trockene bringen
  • Beschreibung:

    Jahr: 2014
    Öl auf Leinwand
    Maße: 50 x 70 cm
    rückseitig signiert

  • Frau im Museum
  • Beschreibung:

    Jahr: 2015
    Öl auf Leinwand
    Maße: 120 x 170 cm
    rückseitig signiert

  • Hotel Chirico
  • Beschreibung:

    Jahr: 2013
    Öl auf Leinwand
    Maße: 80 x 120 cm
    rückseitig signiert

  • Im Museum
  • Beschreibung:

    Jahr: 2014
    Öl auf Leinwand
    Maße: 60 x 80 cm
    rückseitig signiert

  • Konfetti
  • Beschreibung:

    Jahr: 2015
    Öl auf Leinwand
    Maße: 60 x 80 cm
    rückseitig signiert

 

 

*1955 London/GB

1978 schloss er sein Kunststudium an der Chelsea School of Art ab zusammen mit prominenten Kollegen wie z.B. Anish Kapoor und Sean Scully.
Im gleichen Jahr erhielt Edmondson ein Stipendium für die Universität Syracuse im US-Bundesstaat New York. Dort pflegte er Kontakte zu Künstlern und Kritikern wie Antony Caro und Clement Greenberg.
Nach  London zurückgekehrt stellte er zwischen 1981 und 1991 seine Werke bei der renommierten  Nicolas Jacobs Gallery aus.
Edmondson gehört zur jüngeren Generation der englischen Malerei, welche nach der Vorherrschaft der Abstraktion in den 60er Jahren und der Konzeptkunst in den 70er Jahren  die Figuration ins Zentrum ihrer Ästhetik rückte. Die Rückkehr zur Figur wurde in einer Ausstellung gefeiert, in der unter dem Titel „The Human Clay“ sowohl die ältere Generation mit Lucian Freud, Frank Auerbach, Leon Kossoff und innerhalb der jüngeren Generation Simon Edmondson zu einer Gruppe zusammen geschweißt wurde. In diesen Jahren knüpfte er Kontakte nach Berlin, Zürich, New York und Los Angeles, wo zahlreiche Einzelausstellungen stattfanden, unter anderem bei Michael Haas in Berlin und David Beitzel in New York.
1991 übersiedelte Edmondson nach Madrid, wo er heute lebt und arbeitet.
In seinen Werken finden sich viele historische Bezüge. Seine Arbeiten sind angereichert mit der kollektiven Erinnerung an historische Ereignisse jüngeren Datums, die unsere Wahrnehmung des Lebens und der Kunst verändert haben.
Anlässlich der Klagenfurter Ausstellung in der Stadtgalerie und der Galerie Magnet im Fugger Palais ist ein reich illustrierter Katalog erschienen. 2010 war Edmondson in der Galerie Magnet in Wien ausgestellt.

Geboren 1904 in Elberfeld im Rheinland (heute ein Stadtteil von Wuppertal), studierte Staatswissenschaften in Köln, Bonn und Wien, danach Kunststudium in Wien an der Akademie und in München.

1931 ließ er sich auf einem Bauernhof („Rutarhof“) im zweisprachigen Teil Kärntens nieder, der zum Mittelpunkt seines Lebens und seines künstlerischen Schaffens wurde. Im gleichen Jahr Reise nach Berlin und freundschaftliche Förderung durch Emil Nolde, von dem er auch wichtige Impulse für sein Schaffen erhielt.

1934-35 Ausstellungen in Berlin, Bochum und Köln. 1937 wurden seine Bilder vom NS-Regime beschlagnahmt, ein Teil kam in die Wanderausstellung „Entartete Kunst“, ein großer Teil wurde zerstört. Nach dem Kriegsdienst Rückkehr nach Kärnten, danach die fruchtbarste Schaffensphase mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

1968 die Eröffnung des Werner Berg-Museums der Stadt Bleiburg, wo in den Sommermonaten, neben einer ständigen Werkschau, bedeutende Ausstellungen österreichischer und deutscher Künstler aus dem Umfeld Werner Bergs stattfinden.

Werner Berg starb 1981 auf seinem Rutarhof, gerade als seiner Kunst eine immer größere Annerkennung zuteil wurde. 2004, zum 100. Geburtstag des Künstlers, fand die bisher bedeutendste Retrospektive seiner Werke in der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien statt.

Ein weiterer Höhepunkt war die umfangreiche Ausstellung seiner Werke in Peking und Shanghai im Jahr 2013.

Ölbilder/Aquarelle

  • Seenlandschaft
  • Beschreibung:

    1942
    Öl auf Leinwand, 75 x 95 cm

  • Die Greisin
  • Beschreibung:

    1937
    92,5 x 73,5 cm, Öl auf Leinwand
    signiert

  • Linde/Wintersonne
  • Beschreibung:

    1964
    95 x 75 cm, Öl auf Leinwand
    signiert

  • Abend/Tauern
  • Beschreibung:

    Jahr:1928
    Aquarell auf Papier
    32 x 45 cm
    signiert

  • Bildnis I
  • Beschreibung:

    1928
    Öl auf Leinwand
    84 x 70 cm, WVB

  • Krankenhausparklandschaft

Holzschnitte

  • Holzschnitte_1
  • Holzschnitte_2
  • Holzschnitte_3
  • Holzschnitte_4
  • Holzschnitte_5
  • Holzschnitte_6
  • Holzschnitte_7
  • Holzschnitte_8
  • Holzschnitte_9
  • Holzschnitte_10
  • Holzschnitte_11
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  • Holzschnitte_13
  • Holzschnitte_14
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  • Holzschnitte_19
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  • Holzschnitte_22
  • Holzschnitte_23
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  • Holzschnitte_28
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  • Holzschnitte_31
  • Holzschnitte_32
  • Holzschnitte_33
  • Holzschnitte_34
  • Holzschnitte_21

Zeichnungen

  • Bäurin
  • Beschreibung:

    Jahr: 1964
    Bleistift
    Maße: 14,9 x 20,7 cm
    signiert uind datiert
    € 2.300,-

Geboren 1905 in Graz, 1908 Übersiedlung der Familie nach Kärnten, 1925-1930 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Delug und Bacher.

Danach Mittelschullehrer in Wien, 1935-1938 als Maler in Klagenfurt und München tätig, 1939-1942 wieder Lehramt in Wien, 1942 Wehrdienst, 1943-1946 Kriegsgefangenschaft in den USA.

Von 1946 bis zu seinem Tod 1993 lebte Karl Bauer als freiberuflicher Maler in Klagenfurt.

Seine bevorzugten Motive waren, neben der Kärntner Landschaft, Porträts, Menschengruppen und religiöse Themen. Dabei wurde dem Inhalt geringere Bedeutung beigemessen, als der Komposition und den Farben. Die Einflüsse, die bei ihm evident sind, reichen von den Klassikern der Moderne (in Kärnten in erster Linie der frühe Boeckl, in München Hans von Marées) bis zu Kunstentwicklungen der Nachkriegszeit.

Werke

  • Selbstportrait
  • Beschreibung:

    Jahr: 1982
    Lithographie, 44/60
    Maße: 31 x 21 cm
    signiert und datiert
    Preis: € 550,-
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  • Wiener Landschaft
  • Beschreibung:

    Jahr: 1983
    Gouache
    Maße: 55 x 39 cm
    signiert
    Preis: auf Anfrage
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  • Sattnitzberge
  • Beschreibung:

    Jahr: 1980
    Ölkreide
    Maße: 29 x 58 cm
    signiert
    Preis: auf Anfrage
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  • Blumenstillleben
  • Beschreibung:

    Jahr: 1974
    Öl auf Holzplatte
    Maße: 51 x 50 cm
    signiert und datiert
    Preis: auf Anfrage
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Feld am See in Oberkärnten 1927 - 1987 Villach.

Architekturstudium in Graz, Beschäftigung als Autodidakt mit der Klassischen Moderne. 1957 erste Einzelausstellung in der Galleria del Cavallino in Venedig, es folgt eine Ausstellung in der Galerie nächst St. Stephan, Wien. 1959 Übersiedlung nach Paris, wo er sich der Gruppe „Zero-Avantgarde“ anschließt.

1963 erste Einzelausstellung in Paris in der Galerie Weiler; es folgen Ausstellungen in Klagenfurt, Den Haag, Rom und in der Kunsthalle Bern, dann wieder mehrere Ausstellungen in Frankreich. 1964-1968 gibt er eine eigene Kulturzeitschrift heraus, in der - als Folge der gescheiterten Pariser 68er Revolution - überwiegend pessimistische Artikel über Kunst und Kultur erscheinen.

1971 Rückkehr nach Österreich, 1977 große Retrospektive in der Kärntner Landesgalerie. In den 80er Jahren Vereinfachung („Brutalisierung“) der künstlerischen Mittel. Bischoffshausen unternimmt viele Reisen (u.a. nach Taiwan, die in einer „Taiwan-Report“-Serie verarbeitet wurden), um mehr Abstand zum schwer erträglichen „Kulturbetrieb“ zu gewinnen. Zunehmende Isolierung und die gesundheitlichen Probleme kennzeichnen die letzten Lebensjahre dieses großen österreichischen Avantgardisten, dessen Nähe zu „Zero“-Gruppe und besonders zur Kunst von Lucio Fontana noch nicht ausreichend gewürdigt sind.