Gerhart Frankl

Gerhart Frankl


ist 1901 in Wien geboren und kam als Schüler von Anton Kolig in Berührung mit der Kärntner Moderne.

Er suchte seinen eigenen künstlerischen Weg als Autodidakt, wanderte viel in den Alpen, studierte die Natur und hatte schon in den 30er Jahren Erfolg. 1938 Emigration nach England, wo sich Frankl weiterhin viel mit der Landschaftsmalerei auseinandersetzt.

Nach dem Krieg wieder oft in Wien, nimmt 1965 eine Einlandung als Professor an der Akademie der bildenden Künste an, stirbt aber noch im Sommer des gleichen Jahres an Herzversagen. Mehrere Einzelausstellungen in Österreich, gut vertreten auch bei den Kollektivausstellungen „Österreichischer Expressionismus“ in Brüssel 1998 und „Eremiten-Kosmopoliten“ 2004 in Klagenfurt.

Bedeutend sind seine Versuche, der Darstellung der Alpen auch in der modernen Malerei gebührenden Platz zu verschaffen.